Bionik - Oberflächen und Schutzfilme

BMBF-Projekt: Biotechnologische Prozessentwicklung für neuartige Membranen auf Basis von Kollagen

Ziel des Projektes war die Herstellung von definierten Membranen bzw. Wursthäuten aus Kollagen, um die Produkteigenschaften für diverse Einsatzmöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Lebensmittelindustrie gezielt bedienen zu können.

Kollagen - ein nachwachsender Rohstoff - fällt in großen Mengen als Nebenprodukt bei der Schlachtung von Tieren, insbesondere bei der Lederherstellung an. Kollagen wird hauptsächlich bei der Herstellung von essbaren Folien (z.B. Wursthüllen) eingesetzt oder zu Gelatine weiterverarbeitet. Kollagen findet zunehmend auch Verwendung in Kosmetika und im medizinischen Bereich als Naht- bzw. Transplantationsmaterial.

 

Mitwirkende IBV:
Prof. Dr. Peter M. Kunz
Prof. Dr. Angelika Hirsch
Dr. Isabell Sommer
Dr. Fenja Sporleder
Dr. Regina Fischer-Kešo
Thi Bach Nga Ly Hartig, M.Sc.
Tanja Schipper, M.Sc.
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Möbius

Firmen:
ASA Spezialenzyme GmbH
Naturin Viscofan GmbH
SUET Saat- und Erntetechnik GmbH
N-Zyme BioTec GmbH

Flyer

Fachbeitrag Bioökonomie BW

 

DBU-Projekt: Kollagenfolien zum Schutz von lackierten und unlackierten Oberflächen

Ziel dieses Projektes ist es, Schutzfilme bzw. Schutzfolien aus nachwachsenden, biologisch abbaubaren Rohstoffen zu entwickeln. Diese sollen als Alternative zu konventionellen  Folien auf Mineralölbasis bzw. temporären Korrosionsschutz-maßnahmen auf Basis von Öl/Fett dienen.
Maximalziel ist es dabei, den strengen Anforderungen der  Automobilindustrie gerecht zu werden, Minimalziel ist es, temporäre  Korrosionsschutzaufgaben in der oberflächenbearbeitenden Industrie zu lösen bzw. Folien  für andere Bereiche, wie z.B. Sägeblätter, mit minderer Anforderung als bei Automobilen zu kreieren.

 

Mitwirkende (IBV):
Prof. Dr. Peter M. Kunz
Dipl.-Ing. (FH) Isabell Sommer
Dipl.-Ing. (FH) Stephanie Ledji Ngouffo,
Dipl.-Ing. (FH) Jan Benra

Mitwirkende (Naturin Viscofan GmbH):
Dr. Franz Maser

Kollagenfolien zum Schutz von lackierten und unlackierten Oberflächen

Applikationsmethoden und –geräte zum Auftragen einer Kollagenfaserlösung auf lackierte Oberflächen  

Mehrweg-Flaschen-Etikettierung - künftig mittels wasserlöslicher Kollagenfolie?

Publikationen: 

  • Kollagenfolien: Hier geht es um die Wurst - und vieles mehr! (Galvanotechnik, 2010)
  • Hier geht's um die Wurst - und mehr (Kunststoff Magazin, 2010) B
  • islang wenig genutzt – Potenzial von Kollagenfolien (chemietechnik.de, 2010)
  • Verpacken mit Proteinen - Kollagenfolien für die Lebensmittelindustrie (die ernährungs industrie, 2011)

KVS Feasibility-Studie

Ziel war es, ein Korrosionsschutzmittel auf natürlicher Basis außerhalb von Ölen und Fetten oder Wachsen vorzuschlagen, das in der Lage sein sollte, reproduzierbare Schichten auf Baustahl zu erzeugen, die mindestens eine Woche im Salzsprühtest bestehen.

 

Mitwirkende:
Prof. Dr. Peter M. Kunz
Dipl.-Ing. (FH) Isabell Sommer

Funktionstauglichkeit biologischer Korrosionsschutzmittel