Optimierung des Hefepraktikums am IBV

Am IBV gibt es ein Praktikum, in dem die Studierenden etwas vom Stoffwechsel von
Mikroorganismen am Beispiel von Hefelernen sollen. Bei einigen Untersuchungsmetho-
den  im  Rahmen  dieses  Praktikums  besteht  jedoch  Optimierungspotenzial  hinsichtlich
Verlässlichkeit, Lerneffekt und Attraktivität des Praktikums.

Optimierung des Hefepraktikums am IBV

Einfluss von Mikroplastik auf das Wachstum von Pflanzen (insbesondere von Kresse)

Kresse eignet sich zur Bioindikation von Schadstoffen in Luft-, Wasser- oder Bodenproben. Hierzu wird der Samen der Gartenkresse (Lepidium sativum) aufgrund seiner raschen Keimfähigkeit verwendet. Mittlerweile gibt es zahlreiche Hinweise, dass Mikroplastik in Böden das Wachstum von Pflanzen beeinflussen kann.Idee ist es daher, eine Testvorschrift zur Nutzung von Kresse als Bioindikator zu erarbeiten, mit der es möglich ist, den Einfluss von Mikroplastik auf das Pflanzenwachstum sichtbar zu machen.

 Einfluss von Mikroplastik auf das Wachstum von Pflanzen (insbesondere von Kresse)

Inbetriebnahme der Gefriertrocknungsanlage

Aufgabe dieser Studienarbeit ist es, eine am Institut vorhandene Gefriertrocknungsanlage in Betrieb zu nehmen und einen Demonstrationsversuch hierfür zu entwickeln.

Inbetriebnahme der Gefriertrocknungsanlage

Substitution von schädlichen Zusatz-, Inhalts- oder Hilfsstoffen in der Lebensmittel- oder Kosmetikindustrie

Lebensmittelzusatzstoffe sollen die Eigenschaften von Lebensmitteln verbessern, ihren Geschmack beeinflussen, das Aussehen, die Haltbarkeit verbessern oder die technologische Verarbeitung erleichtern. EU-weit sind rund 320 Zusatzstoffe zugelassen. Einige dieser Zusatzstoffe stehen unter Verdacht, Krankheiten auszulösen. Auch in der Kosmetikindustrie findet man solche Zusatzstoffe in Form von z.B. Verarbeitungs-Hilfsstoffen. Oftmals mangelt es an echten Alternativen für diese Zusatzstoffe. Beispielsweise gibt es keine wirkliche Alternative für Aluminiumsalze in Deos. Auf die Haut aufgebracht, verengen Aluminiumsalze durch Wasserentzug und teilweise Denaturierung von Proteinen der Hautzellen die Poren und vermindern so die Schweißbildung. Kritisch zu betrachten ist dabei, dass diese Alumini-umsalze das Nervensystem und die DNA schädigen können, die Blut-Hirn-Schranke beeinträchtigen und negative epigenetische Effekte besitzen. Ein Ansatzpunkt zur Substitution dieser Aluminiumsalze wäre, die Zusammensetzung von Schweiß sowie mögliche Enzyme zu recherchieren, die in der Lage sind, die Bestandteile des Schweißes so zu spalten, dass es zu keiner Geruchsbildung mehr kommt. Aufgabe dieser Studienarbeit ist es, exemplarisch einen Zusatzstoff zu recherchieren, der unter Verdacht steht, in irgendeiner Weise negative Auswirkungen auf Mensch bzw. Umwelt zu haben und für den es aktuelle keine echte Alternative gibt. Und in einem weiteren Schritt bionisch einen Lösungsansatz zu entwickeln, wie dieser Stoff ersetzt werden könnte.

Substitution von schädlichen Zusatz-, Inhalts- oder Hilfsstoffen in der Lebensmittel- oder Kosmetikindustrie