Substitution von schädlichen Zusatz-, Inhalts- oder Hilfsstoffen in der Lebensmittel- oder Kosmetikindustrie

Lebensmittelzusatzstoffe sollen die Eigenschaften von Lebensmitteln verbessern, ihren Geschmack beeinflussen, das Aussehen, die Haltbarkeit verbessern oder die technologische Verarbeitung erleichtern. EU-weit sind rund 320 Zusatzstoffe zugelassen. Einige dieser Zusatzstoffe stehen unter Verdacht, Krankheiten auszulösen. Auch in der Kosmetikindustrie findet man solche Zusatzstoffe in Form von z.B. Verarbeitungs-Hilfsstoffen. Oftmals mangelt es an echten Alternativen für diese Zusatzstoffe. Beispielsweise gibt es keine wirkliche Alternative für Aluminiumsalze in Deos. Auf die Haut aufgebracht, verengen Aluminiumsalze durch Wasserentzug und teilweise Denaturierung von Proteinen der Hautzellen die Poren und vermindern so die Schweißbildung. Kritisch zu betrachten ist dabei, dass diese Alumini-umsalze das Nervensystem und die DNA schädigen können, die Blut-Hirn-Schranke beeinträchtigen und negative epigenetische Effekte besitzen. Ein Ansatzpunkt zur Substitution dieser Aluminiumsalze wäre, die Zusammensetzung von Schweiß sowie mögliche Enzyme zu recherchieren, die in der Lage sind, die Bestandteile des Schweißes so zu spalten, dass es zu keiner Geruchsbildung mehr kommt. Aufgabe dieser Studienarbeit ist es, exemplarisch einen Zusatzstoff zu recherchieren, der unter Verdacht steht, in irgendeiner Weise negative Auswirkungen auf Mensch bzw. Umwelt zu haben und für den es aktuelle keine echte Alternative gibt. Und in einem weiteren Schritt bionisch einen Lösungsansatz zu entwickeln, wie dieser Stoff ersetzt werden könnte.

Substitution von schädlichen Zusatz-, Inhalts- oder Hilfsstoffen in der Lebensmittel- oder Kosmetikindustrie

 

Recherche körpereigener Mechanismen zur Detektion von verdorbenen Lebensmitteln als Basis zur Entwicklung eines Schnelltests zur Überprüfung des Zustandes von Lebensmitteln nach Überschreitung des MHDs

Das Mindesthaltbarkeitsdatum, kurz MHD, ist eine Garantie des Herstellers, dass ein Lebensmittel bis zu diesem Datum seine spezifischen Eigenschaften behält. Das Produkt ist mindestens bis zum angegebenen Datum haltbar. Verdirbt ein Lebensmittel vor Ablauf des MHDs kann es vom Verbraucher umge-tauscht werden. Viele Verbraucher sehen im MHD allerdings ein Verfallsdatum. Ist das MHD abgelaufen, werden oft noch genießbare Lebensmittel einfach weggeworfen. Abhilfe könnte hier ein Schnelltest bringen, mit dem der Verbraucher auf einfache Weise den mikrobiellen Zustand eines Lebensmittels testen kann. Aufgabe der Studienarbeit ist es daher, körpereigener Mechanismen zur Detektion von verdorbenen Le-bensmitteln zu recherchieren, die als Basis zur Entwicklung eines Schnelltests zur Überprüfung des Zu-standes von Lebensmitteln nach Überschreitung des MHDs genutzt werden könnte.

Schnelltest zur Detektion verdorbener Lebensmittel