Heidelberg, 20. September 2013 – Sechs neue Brunnen versorgen in der Provinz Kandahar im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet rund 120 Familien, die in ihrem eigenen Land zu Flüchtlingen geworden sind, zuverlässig mit frischem Wasser. Die International Water Aid Organization (IWAO) aus Heidelberg hat das Projekt der Hilfsorganisation Shelter Now unterstützt und die für den Brunnenbau notwendigen finanziellen Mittel bereitgestellt. Wegen langwieriger Gewaltkonflikte, Dürreperioden und Überschwemmungen ist sauberes Wasser in Afghanistan für viele Menschen nur schwer zugänglich.

Menschen in Notlagen mit sauberem Wasser zu versorgen ist eines der zentralen Anliegen der IWAO. Gerade in Krisenregionen wie in Kandahar wird die Organisation daher aktiv. Bereits 2010 hatte die IWAO erstmals mit Shelter Now zusammengearbeitet: „Nach den schweren Überschwemmungen in Pakistan haben wir mit Mitgliedern von Shelter Now gegen verseuchtes Trinkwasser gekämpft“, erinnert sich IWAO-Präsident Dr. Hansjörg Fader. „Um das verunreinigte Wasser zu desinfizieren, haben wir damals rund zwei Millionen Chlortabletten in die Krisengebiete um Peshavar im Norden und Karachi im Süden Pakistans verschickt und verteilt.“

Eine Region im Umbruch

Die Region Kandahar befindet sich momentan im Umbruch: Binnenflüchtlinge aus umliegenden Krisengebieten siedeln sich an, Gemeinden bilden sich neu –allerdings ohne funktionierende Infrastruktur.   Viele Menschen sind gezwungen, Wasser aus Flüssen oder Bewässerungskanälen zu trinken. Frauen und Kinder müssen zusätzlich zu ihrem normalen Arbeitspensum weite Wege zurücklegen, um an Wasser zu gelangen. Das ist zudem oft verschmutzt: Die Familien erkranken, die Säuglingssterblichkeit steigt. Viele Wasserquellen sind außerdem traditionell angelegt und haben nur eine begrenzte Lebensdauer: Da sie nicht befestigt sind, stürzen ihre Wände ein und ihre Isolation nimmt Schaden – das Wasser verunreinigt.

Einsatzerfahrung trifft Hilfsbereitschaft

Mit finanzieller Hilfe der IWAO hat Shelter Now innerhalb weniger Monate mit Gemeindemitgliedern vor Ort sechs neue Brunnen in zentral erreichbaren Gemeinden angelegt: Für die Menschen dort erleichtert das den Zugang zu sauberem Trinkwasser enorm.   Shelter Now hat mehr als 20 Jahre Einsatzerfahrung in der Flüchtlings- und Katastrophenhilfe in Afghanistan und Pakistan und guten Kontakt zu Bevölkerung und Regierung vor Ort. Die IWAO selbst versteht sich als Ergänzung zu bestehenden Hilfsorganisationen wie Shelter Now und stellt sich in deren Dienst. „Wir sind ein ehrenamtlicher Verein“, fügt Fader an. „Damit wir uns an Projekten wie dem Bau von Brunnen in Kandahar beteiligen können, sind wir auf Spenden und Beiträge angewiesen. Wir freuen uns über jeden Cent und jedes neue Vereinsmitglied.“

Spendenkonten

International Water Aid Organization (IWAO)
Sparkasse Heidelberg
IBAN: DE06672500200009072020
BIC: SOLADES1HDB

Aus der Schweiz:
 
Thurgauer Kantonalbank, 8570 Weinfelden zugunsten: CH90 0078 4122 0003 9450 8 • Arbon Energie AG, 9320 Arbon • Konto 85-123-0 CHF

Heidelberg, 20. September 2013 – Sechs neue Brunnen versorgen in der Provinz Kandahar im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet rund 120 Familien, die in ihrem eigenen Land zu Flüchtlingen geworden sind, zuverlässig mit frischem Wasser. Die International Water Aid Organization (IWAO) aus Heidelberg hat das Projekt der Hilfsorganisation Shelter Now unterstützt und die für den Brunnenbau notwendigen finanziellen Mittel bereitgestellt. Wegen langwieriger Gewaltkonflikte, Dürreperioden und Überschwemmungen ist sauberes Wasser in Afghanistan für viele Menschen nur schwer zugänglich.

Menschen in Notlagen mit sauberem Wasser zu versorgen ist eines der zentralen Anliegen der IWAO. Gerade in Krisenregionen wie in Kandahar wird die Organisation daher aktiv. Bereits 2010 hatte die IWAO erstmals mit Shelter Now zusammengearbeitet: "Nach den schweren Überschwemmungen in Pakistan haben wir mit Mitgliedern von Shelter Now gegen verseuchtes Trinkwasser gekämpft", erinnert sich IWAO-Präsident Dr. Hansjörg Fader. "Um das verunreinigte Wasser zu desinfizieren, haben wir damals rund zwei Millionen Chlortabletten in die Krisengebiete um Peshavar im Norden und Karachi im Süden Pakistans verschickt und verteilt."

Eine Region im Umbruch

Die Region Kandahar befindet sich momentan im Umbruch: Binnenflüchtlinge aus umliegenden Krisengebieten siedeln sich an, Gemeinden bilden sich neu –allerdings ohne funktionierende Infrastruktur.   Viele Menschen sind gezwungen, Wasser aus Flüssen oder Bewässerungskanälen zu trinken. Frauen und Kinder müssen zusätzlich zu ihrem normalen Arbeitspensum weite Wege zurücklegen, um an Wasser zu gelangen. Das ist zudem oft verschmutzt: Die Familien erkranken, die Säuglingssterblichkeit steigt. Viele Wasserquellen sind außerdem traditionell angelegt und haben nur eine begrenzte Lebensdauer: Da sie nicht befestigt sind, stürzen ihre Wände ein und ihre Isolation nimmt Schaden – das Wasser verunreinigt.

Einsatzerfahrung trifft Hilfsbereitschaft

Mit finanzieller Hilfe der IWAO hat Shelter Now innerhalb weniger Monate mit Gemeindemitgliedern vor Ort sechs neue Brunnen in zentral erreichbaren Gemeinden angelegt: Für die Menschen dort erleichtert das den Zugang zu sauberem Trinkwasser enorm.

Shelter Now hat mehr als 20 Jahre Einsatzerfahrung in der Flüchtlings- und Katastrophenhilfe in Afghanistan und Pakistan und guten Kontakt zu Bevölkerung und Regierung vor Ort. Die IWAO selbst versteht sich als Ergänzung zu bestehenden Hilfsorganisationen wie Shelter Now und stellt sich in deren Dienst. "Wir sind ein ehrenamtlicher Verein", fügt Fader an. "Damit wir uns an Projekten wie dem Bau von Brunnen in Kandahar beteiligen können, sind wir auf Spenden und Beiträge angewiesen. Wir freuen uns über jeden Cent und jedes neue Vereinsmitglied."

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Aus der Schweiz:

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Kurzportrait International Water Aid Organization

Die „International Water Aid Organization“ (IWAO) wurde als gemeinnützige Organisation am 5. Oktober 2005 in Heidelberg von Wasserexperten aus Universitäten, Kommunen, Verbänden, Industrie, Berufsfeuerwehren und freiwilligen Feuerwehren gegründet. Sie bündelt Fachwissen zum hochsensiblen Thema Trinkwasser mit dem Erfahrungsschatz aus dem Katastropheneinsatz der Feuerwehr. Übergeordnetes Ziel der IWAO ist die schnelle, kostenlose Trinkwasserhilfe in Katastrophengebieten weltweit. Die IWAO hat aktive persönliche Mitglieder, die durch tätige Mitarbeit und durch Einsätze in Katastrophengebieten mitwirken, sowie fördernde Mitglieder und Firmenmitgliedschaften. Einmalige Spenden unterstützen die Arbeit der IWAO gegen Spendenbescheinigung.

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